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Mitfahren auf Traditionsschiffen

ELBE – Binnen-Dampfeisbrecher

Der 1911 in Brandenburg gebaute Dampfeisbrecher ELBE ist nach fast zehnjähriger Instandsetzung wieder fahrtüchtig. Die knapp 31 Meter lange ELBE ist einer der letzten Vertreter der Schiffgattung der Binnen-Dampfeisbrecher. Die 2 zylindrige sogenannte Expansions-Dampfmaschine leistet 280 PS und besitzt einen kohlegefeuerten Dampfkessel mit 15 Tonnen Wasserinhalt.

CAP SAN DIEGO – Frachter

Der Frachter wurde 1961 als einer der letzten Stückgutfrachter (heute: Container-Schiffe) gebaut und liegt heute als Museumsschiff an den Landungsbrücken in Hamburg vor Anker. Übernachtungen an Bord sind möglich. Höhepunkte des Bordlebens sind Gästefahrten. Im Januar ist montags geschlossen. Ab Februar täglich geöffnet von 10-18h.

BLEICHEN – Frachter

Das 1958 gebaute Schiff ist nach mehrjähriger Restaurierung seit 2018 wieder in Fahrt! Von nun an nicht mehr mit Stückgut, sondern mit Gästen.

Tages- und Charterfahrten im Museumshafen Oevelgönne

Folgende Schiffe bieten Tages- und Charterfahrten an: Hafenbarkasse "Altona" Baujahr 1926 - max. 10 Personen; Hafenschlepper "CLAUS D." Baujahr 1913 - max. 20 Personen; Feuerschiff "ELBE 3" Baujahr 1888 - mit max. 70 Personen; Pinasse "MATHILDA" Baujahr 1996 - max. 10 Personen; Dampfbarkasse "Otto Laufer" - Baujahr 1928 - max. 25 Personen

ALFRED WACHHOLZ – Wasserschutzpolizeibarkasse

Von der Ernst Menzer-Werft in Hamburg-Bergedorf wurde 1959 eine Serie von 10 typgleichen Barkassen mit Dieselmotoren, sogenannte Hafenstreifenboote als Ersatz für die bis dahin eingesetzten Dampfbarkassen gebaut, darunter auch die ELBE 27. Im Jahre 1992 wurde die Barkasse außer Dienst gestellt. Im Februar 1993 gründeten Polizeibeamte den Verein für ehemalige WS-Barkassen e.V. und übernahmen im Mai 1993 die vom Museum der Arbeit auf den Namen "Alfred Wachholz" getaufte Barkasse als Dauerleihgabe.

No. 5 ELBE – Gaffelschoner

Für das Versetzen von Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht ließ die Stadt Hamburg 1883 auf einer Hamburger Werft diesen Schoner bauen. Das äußerst seetüchtige Schiff, mit größter Sorgfalt aus Eichenholz gezimmert, versah über 40 Jahre lang seinen Dienst in diesem Seerevier.

LANDRATH KÜSTER HF 231 – Hochseekutter

Der „Landrath Küster; H.F. 231“ ist der älteste noch fahrende Finkenwerder Hochseekutter. Der hölzerne Anderthalbmaster wurde 1889 auf der Werft von Hinrich Sietas in Cranz in nur drei Monaten gebaut. Er gehörte einst zu der stolzen Flotte von Fischkuttern, die von der Elbinsel Finkenwerder im Süden Hamburgs aus nur unter Segeln in der Nordsee fischten.