Skipperguide englische Version
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Mitfahren auf Traditionsschiffen

Tages- und Charterfahrten im Museumshafen Oevelgönne

Folgende Schiffe bieten Tages- und Charterfahrten an: Hafenbarkasse "Altona" Baujahr 1926 - max. 10 Personen; Hafenschlepper "CLAUS D." Baujahr 1913 - max. 20 Personen; Feuerschiff "ELBE 3" Baujahr 1888 - mit max. 70 Personen; Pinasse "MATHILDA" Baujahr 1996 - max. 10 Personen; Dampfbarkasse "Otto Laufer" - Baujahr 1928 - max. 25 Personen

ALFRED WACHHOLZ – Wasserschutzpolizeibarkasse

Von der Ernst Menzer-Werft in Hamburg-Bergedorf wurde 1959 eine Serie von 10 typgleichen Barkassen mit Dieselmotoren, sogenannte Hafenstreifenboote als Ersatz für die bis dahin eingesetzten Dampfbarkassen gebaut, darunter auch die ELBE 27. Im Jahre 1992 wurde die Barkasse außer Dienst gestellt. Im Februar 1993 gründeten Polizeibeamte den Verein für ehemalige WS-Barkassen e.V. und übernahmen im Mai 1993 die vom Museum der Arbeit auf den Namen "Alfred Wachholz" getaufte Barkasse als Dauerleihgabe.

No. 5 ELBE – Gaffelschoner

Für das Versetzen von Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht ließ die Stadt Hamburg 1883 auf einer Hamburger Werft diesen Schoner bauen. Das äußerst seetüchtige Schiff, mit größter Sorgfalt aus Eichenholz gezimmert, versah über 40 Jahre lang seinen Dienst in diesem Seerevier.

LANDRATH KÜSTER HF 231 – Hochseekutter

Der „Landrath Küster; H.F. 231“ ist der älteste noch fahrende Finkenwerder Hochseekutter. Der hölzerne Anderthalbmaster wurde 1889 auf der Werft von Hinrich Sietas in Cranz in nur drei Monaten gebaut. Er gehörte einst zu der stolzen Flotte von Fischkuttern, die von der Elbinsel Finkenwerder im Süden Hamburgs aus nur unter Segeln in der Nordsee fischten.

ELLI – Hafenbarkasse

Die Hafenbarkasse ELLI wurde 1923 auf der Werft von J. W. Bartram in Hamburg gebaut. Sie ist über 14 Meter lang und 3 Meter breit. Der Förderverein Lühe-Aue e.V. hat die alte Barkasse wieder in Betrieb genommen und organisiert Gäste-Fahrten auf der Lühe. Bis zu 30 Passagiere können an Bord gehen. Das Catering können die Fahrgäste selbst in die Hand nehmen oder nach Absprache vom Förderverein organisieren lassen. Die Kosten für die Fahrten mit der ELLI werden ausschließlich auf Spendenbasis für den Förderverein Lühe-Aue e.V. geregelt.