Binnenschiff – KLOSTERSANDE
Das Binnenschiff KLOSTERSANDE wurde 1968 auf der Werft Büsching & Rosemeyer in Uffeln an der Weser gebaut und noch im selben Jahr in Dienst gestellt. Es verkehrte überwiegend zwischen Elmshorn und Hamburg und transportierte vor allem Hafer für die Köllnflocken-Werke sowie Futtermittel für das damalige Kraftfutterwerk. In den 1980er-Jahren lud die KLOSTERSANDE regelmäßig Hafer im DDR-Elbehafen Wittenbergen, wobei strenge Sicherheitsmaßnahmen galten. Diese Fahrten trugen nach der Wende zur Städtepartnerschaft zwischen Elmshorn und Wittenbergen bei, an der der damalige Schiffsführer Karl Schinkel maßgeblich beteiligt war. 1993 übernahm Günter Holtz das Kommando und führte das Schiff bis zu dessen Verkauf. Trotz wachsender Konkurrenz blieb die KLOSTERSANDE als letztes Frachtschiff der Reederei Peter Kölln in Fahrt. Mit dem Rückgang der Schifffahrt auf der Krückau endete der Betrieb im Jahr 2000, und das Schiff wurde nach Glückstadt verkauft. Im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Tor zur Elbe – Hafen im Gezeitenwandel“ kehrte die KLOSTERSANDE am 14. Mai 2013 unter der Leitung von Günter Holtz nach Elmshorn zurück.
| Name: | Klostersande |
| Schiffstyp: | Binnenschiff |
| Erbaut: | 1968 – Uffeln/Weser – Werft Büsching & Rosemeyer |
| Abmessungen: | 55 m Länge, 6,60 m Breite, 1,70 m Tiefgang |
| Maschinenleistung: | 12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor V-Form – Deutz, 300 PS
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| Eigentümer/in: | Förderkreis MS Klostersande |
| Besonderheiten: | Eventschiff – Kontakt: Dörte und Hartmut Meier 04121 – 71809 oder info@klostersande.com |
| Liegeplatz: | Hafen Elmshorn |
Verein/Betreiber/in: Förderkreis MS Klostersande
Kontakt: Kathrin Mohr – 0174 / 774 8960
