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Maritimes Erbe

Unterfeuer Baumrönne

Der rot-weiße Turm wirkt mit seinem dreieckigen Toppzeichen eher wie ein Fluggerät als wie ein Leuchtturm. Unter dem Laternenhaus beginnt die Spitze des Dreiecks und wird nach unten breiter. Er ist seit 1970 in Betrieb und steht direkt am Deich.

Oberfeuer Altenbruch

„Neue Schlanke Anna“ heißt der Betonturm im Volksmund, der 1968 errichtet wurde. Sein Vorgänger, die erste „Schlanke Anna“, wurde 1971, nach mehr als 70 Jahren Betriebszeit, abgebrochen. Der neue schwarz-weiße Turm kurz vor Cuxhaven an der B73 ragt stolze 59 Meter in die Höhe. Die Dreieckstafel wurde dem Turm 2007 vorgesetzt, damit er sich noch auffälliger als bisher von dem neuen Industriegebiet hinter dem Deich abhebt.

Oberfeuer Otterndorf

Bei Otterndorf bietet der 52 Meter hohe Leuchtturm den Besuchern einen weiten Ausblick über die Mündung der Elbe. Der rot-weiße Turm trägt einen markanten kegelförmigen, roten Kopf. Das Oberfeuer wurde 1984/85 aus Stahl errichtet.

Unterfeuer Scheelenkuhlen

Dieser Leuchtturm mit jüngerer Baugeschichte (1975 gebaut) liegt an der B 431. Der rot-weiß gestreifte Turm aus Beton erhebt sich gute 23 Meter über den Erdboden. Dabei dient er nicht nur für das Richtfeuer Scheelenkuhlen als Unterfeuer, sondern ergänzt gleichzeitig die Richtfeuerlinie St. Margarethen.

Oberfeuer Glückstadt

Dieser Leuchtturm wurde zwischen 1936 und 1937 aus Beton erbaut. Auch er verfügt über den charakteristischen rot-weißen Anstrich. Eine Besonderheit ist das dreieckige Laternenhaus. Knapp 33 Meter hoch, bietet das Oberfeuer Besuchern am Stadtrand von Glückstadt ein wunderbares Panorama.

Oberfeuer Krautsand

Die Elbinsel Krautsand blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Noch im 17. Jahrhundert befand sie sich mitten im Elbstrom, heute liegt sie am westlichen Ufer. Das Oberfeuer aus dem Jahr 1907 ist ein 35 Meter hoher, sechseckiger Eisenturm mit dem typischen rot-weißen Anstrich.

Oberfeuer Somfletherwisch

Das Flair des Alten Landes umgibt diesen rot-weiß gestreiften Gitterturm wenige 100 Meter vom Elbufer entfernt. Der Turm ging 1907 in Betrieb. Mit seinen 35 Metern Höhe gehört er zu den „Mittelgroßen“ unter den Leuchttürmen. Er ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge an der Elbe oder durch das Alte Land.

Unterfeuer Wittenbergen

Der rot-weiß gestreifte, sechseckige Leuchtturm mit einer Höhe von rund 30 Metern wurde 1899 gebaut. Doch schon nach 5 Jahren musste der Stahlgitterturm umziehen - er wurde um 9 Meter nach Süden versetzt. Er thront auf einem sechseckigen Sockel, direkt am Elbstrand.

Oberfeuer Tinsdal

Am westlichen Hamburger Stadtrand befindet sich das Oberfeuer Tinsdal aus dem Jahr 1899. Mit dem Oberfeuer Grünendeich zusammen gehört es zu den ältesten noch im regulären Betrieb befindlichen Richtfeuern an der Unterelbe. Die Feuerhöhe beträgt 55,8 m über dem mittleren Tidenhochwasser.

Oberfeuer Kollmar

Relativ jungen Datums ist das Oberfeuer Kollmar auf der schleswig-holsteinischen Elbseite. Es stammt aus dem Jahr 1986 und ist gleichgängig mit dem Unterfeuer Pagensand Nord. Bei einer Bauwerkshöhe von 40,05 m über dem Erdboden und einer Feuer- höhe von 39,85 m über MThw beträgt die Sichtweite 16,7 Seemeilen.